Ich War In Garabandal

Dieser Zeuge kontaktierte uns nachdem er „Garabandal, Gott allein weiß es“ gesehen hatte. Der Film hat ihm sehr gefallen: „Das Thema wurde sehr korrekt behandelt, mit den Licht- und Schattenseiten des Falles und einem angemessenen Respekt gegenüber der offiziellen Stellungnahme der katholischen Kirche.“ Und er fügt hinzu: „Ich gratuliere Ihnen für die Initiative und hoffe, dass man Garabandal einen neuen Anstoß geben kann.“

Mariano Sardina Posada wurde in Kantabrien (Spanien) geboren und ist seit 1968 in Castellón ansässig. Er war Augenzeuge der Geschehnisse in zwei Gelegenheiten, in 1961 und 1962. Das sind seine Erinnerungen:

„Ich bin aus Kantabrien, wohne aber seit 1968 in Castellón. Ich war an einem Nachmittag im August 1961 in Garabandal.  Mein erster Eindruck war nicht sehr deutlich, aufgrund der vielen Leute, die sich schon zu dieser Zeit dort versammelt hatten. Deshalb konnte ich die Ekstasen nicht richtig verfolgen.

Während meiner Ferien im August 1962 kam ich mit einem Freund nach Garabandal zurück. Wir verbrachten den ganzen Nachmittag in San Sebastián. Wir wussten, dass Mari Loli den Ruf erhalten hatte und sie diese Nacht eine Erscheinung haben würde. Im Geschäft ihrer Eltern befanden sich ein junger Jesuit, ein Soldat aus Cartagena, mein Freund und ich. Das heißt, vier Personen, Loli und ihre Eltern.

Um ein Uhr morgens fiel sie in Ekstase auf den Steinboden des Hauses. Sie redete und gab der Erscheinung meinen Ehering und den meines Freundes zum Küssen. Als der Soldat das sah, wollte er ihr ebenfalls seinen Ring geben, aber in Ekstase konnte er sich nicht mit Loli verständigen. Nach einigen Minuten stand sie auf und ging in Ekstase aus dem Haus und führte uns in Ekstase in ein anderes Haus des Dorfes, welches ungefähr 50 oder 70 Meter weit entfernt war. Wir stiegen die Treppen hinauf, um einen Kranken zu besuchen. Danach gingen wir zurück -Loli ging rückwärts und in Ekstase- und kamen am Ausgangspunkt an, wo sie kniend weiterhin in Ekstase verblieb. Nach einigen Minuten war es vorüber. Ich kann mich noch an das freudeüberströmte Gesicht und an das Lächeln des Mädchens erinnern. Während der Ekstase hatten wir die Versteifung ihres Körpers feststellen können.  

Wir verabschiedeten uns von ihren Eltern, welche aufgrund der Arbeit früh aufstehen mussten und kehrten zu Fuß nach Cosío zurück, wo wir die Zimmer gemietet hatten.
Ich will dem noch die Unterhaltung beifügen, die ich mit dem Vater hatte, in der er mir erzählte, was für ein Opfer diese Situation für sie alle darstellte. Dies war das genaue Gegenteil von den Kommentaren, über die angeblichen Vorteile, die aus den Erscheinungen für die Dorfbewohner raussprangen; Kommentare, die bereits zu dieser Zeit die Runde machten.
Ich habe danach, erst kürzlich, das Dorf besucht und erinnere mich immernoch mit Freude an dieses Erlebnis.“

Mariano Sardina