EINE ERSTAULICHE HEILUNG: «MATERIELL UND WISSENSCHAFTLICH UNMÖGLICH»

montse morenoMonserrat Moreno, Spanierin, litt bereits im fortgeschrittenen Stadium an einer degenerativen Krankheit der Wirbelsäule. Nach ihrem letzten Aufenthalt im Krankenhaus wurde ihr die Benutzung eines Rollstuhles nahegelegt. Am 15. August 2012 wurde sie in San Sebastian de Garabandal auf wundersamer Weise vollkommen geheilt. Ihre Traumatologin konnte daher nur verkünden: „Das ist materiell und wissenschaftlich unmöglich“.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf www.garabandal.it veröffentlicht.

Montserrat Moreno und ihr Ehemann, Francisco Santiago, erfuhren über Freunde von Garabandal. 2008 besuchten sie das erste Mal del Ort. Montse war zu der Zeit schon in einem sehr fortgeschrittenen Stadium erkrankt. Sie litt an einer Spondylitis ankylosans (einer degenerativen und unheilbaren Krankheit der Wirbelsäule) und einer langanhaltenden Fibromyalgie V. Sie waren jedoch nicht auf der Suche nach einem Wunder. Sie wollten nur beten und etwas Ruhe. Die ersten Symptome von Montses Rückenprobleme tauchten während ihrer Jugend auf. Die endgültige Diagnose erhielt sie jedoch erst mit etwa 30 Jahren. Es waren über fünfzehn Jahre des Leidens, die Montse hinter ihrem Lächeln und hinter dem Dienst für ihre Familie versteckte.

Aber das tägliche Leben stellte für Montse eine echte Herausforderung dar. Die Schmerzen waren kontinuierlich und führten zuweilen zu schmerzhaften Ausbrüchen, die langen Krankenhausaufenthalte erforderten, bis die Ärzte die Schmerzen wieder unter Kontrolle hatten. Die Ärzte hatten Francisco bereits mit aller Klarheit und mit aller Härte gewarnt: „Er sagte mir ganz deutlich: «Bedenke, dass deine Frau nie ins Krankenhaus kommen wird, um geheilt zu werden. Sie wird hierherkommen, damit wir ihre Schmerzen lindern. Ihr müsst euch darauf einstellen, diese Krankheit so hinzunehmen, denn sie wird hoher Wahrscheinlichkeit im Rollstuhl enden und mit vielen weiteren Problemen haben.» Darauf waren wir beide eingestellt; sie hatte das in besonderer Weise akzeptiert.“

Im August 2012 verbrachten Montse und ihre Familie einige Tage in Garabandal. Es war das achte Mal, dass sie den Ort aufsuchten. Sie wollten zum Fest Mariä Himmelfahrt dort sein. Am 15. August kam sie, beladen mit ihrer Tüte Medikamente, zum Frühstück. Sie waren fast die einzigen Gäste der Pension. Plötzliche hörte Montes eine Stimme, die ihr sagte: „Du wirst keine Medikamente mehr nehmen.“ Die schmerzlindernden Medikamente waren für Monste so lebenswichtig wie das Luft zu Atmen, aber sie entschied, der mysteriösen Stimme zu vertrauen. Ihr Ehemann erinnerte sie nach dem Frühstück: „Die Pillen“. Montse antwortete: „Ich werde keine Pillen mehr nehmen.“ Von dieser Antwort etwas verblüfft, bestand Francisco etwas verärgert darauf. Montses Vorgehen war verrückt und könnte negative Konsequenzen für die ganze Familie mit sich bringen. Francisco erklärt den Grund seines Ärgers: „Die Schmerzausbrüche waren sehr heftig. Ihr Vorgehen war vollkommen unverständlich. Sie war jetzt schon sehr krank. Sie war sehr versteift und war daher sehr eingeschränkt. Sie war auf Hilfe angewiesen, denn morgens musste ich sie aufrichten, anziehen, auf die Toilette bringen. Wenn sie sich im Morgengrauen mal im Bett drehen wollte, musste sie mich wecken und mich darum bitten, denn sie konnte es alleine nicht. Die Schmerzen und Beschwerden waren derart, dass es unsinnig schien, die Medikamente auf einmal abzusetzen, wenn sie doch wusste, dass sie ihr ganzes Leben an den Pillen hängen würde.“

Nach dem Gottesdienst in der Dorfkirche schlug Monste ihrem Mann vor, zu den Pinos hoch zu steigen. Er war davon nicht sehr erpicht, der der Weg dorthin war in schlechten Bedingungen und Montse hatte ihre Medikamente nicht genommen. Sie begannen den Aufstieg zu den Pinos durch die Calleja. „Wir stiegen langsam zu den Pinos hoch und ich fühlte mich immer schlechter und schlechter. Als wir oben ankamen dachte ich, ich würde sterben. Mir tat alles weh.“

Francisco bemerkte das Unwohlsein seiner Frau. Er dachte, es wäre ein erneuter Schmerzausbruch und wollte sie eilig ins Dorf bringen und zum Krankenhaus fahren. Ihr ging es aber so schlecht, dass sie nicht einmal in der Lage war, im zu sagen, dass es sich nicht um einen einfachen Schmerzausbruch handelte, sondern sich dem Sterben nahe fühlte. Trotz ihres Zustandes weigerte sich Montse den einfacheren, aber längeren Weg hinabzusteigen und bestand darauf, die Calleja zu nehmen. Am Arm ihres Mannes festgeklammert, stieg sie langsam und beschwerlich den Jormazu-Hang herunter. Als sie bei der Campuca, einer natürlichen Esplanade vor der Engelskapelle ankamen, bleib Montse ruckartig stehen. Sie hat kaum Erinnerungen an den Moment, außer der Stimme ihres Mannes, die wie aus weiter Entfernung zu ihr dringt. „Und ich erinnere mich an nichts mehr, nur, dass ich loslaufe und den Berg hinunterrenne, sogar sprinte, wie man sagt in null Komma nichts, bis ich bei unserer Pension ankomme“.

Francisco versucht sie einzuholen. Er wusste, dass Montse nicht in der Lage war, so zu schnell laufen. Niemals. Und schon gar nicht bei einem ihrer Schmerzausbrüche. In seinem Herzen bereitet sich ein Verdacht aus: „Könnte dies ein Wunder sein?“ Er wollte sich keine Hoffnungen machen, aber die Tatsache war, dass Montse gerade rannte und er nicht in der Lage war, sie einzuholen. Als sie bei der Pension ankommt, legt sich Montse sofort ins Bett uns schläft augenblicklich ein. Das war das Seltsamste auf der Welt, denn Montse legte sich tagsüber nie hin. Das tat sie nie, weil sich beim Liegen ihr Rücken versteifte uns sie sich danach nicht aufrichten konnte. Ihr Ehemann wusste das besser als jeder andere: „Montse schlief sehr wenig. Nachts schlief sie nur, weil ihr nichts anderes übrig blieb. Aber morgens konnte sie nicht aufstehen. Ich musste sie immer Stück für Stück aufrichten. Es vergingen Stunden, bis sie sich wieder bewegen konnte.“ Aber Montse war eingeschlafen. Sie schlief über zwei Stunden lang. Francisco setzte sich mit einem einzigen Gedanken neben sie: „Ich erinnere mich, neben ihr zu sitzen, sie zu betrachten und zu denken: «Ich will nur ihre Reaktion sehen, wenn sie aufwacht.» Das war alles was ich sehen wollte. Und dann wachte sie auf. Und stand auf. Ganz alleine. Aber auf einen Schlag. Ich sagte nur: «Ich brauche nichts mehr zu sehen. »“

Das war der 15. August 2012. Seit dem hat Montse keine Beschwerden mehr gehabt. Ihre Geschichte geht aber noch weiter. Ein Jahr darauf, beim nächsten Artzttermin fragte ihre Traumatologin sie: „Montserrat, wie geht es Ihnen?“ Montse antwortete wahrheitsgemäß, dass es ihr blendend ginge. Die Ärztin fragte nach: “Haben sie etwa keine Schmerzen?” „Nein“, antwortete Monste. Die Ärztin war verwirrt. “Welche der vorgeschriebenen Medikamente nehmen sie zur Zeit?” „Keine“. Die Ärztin konnte sich nicht erklären, was gerade vor sich ging. Irgendetwas stimmte nicht, denn im Vergleich zum Vorsommer stimmten weder die Magnetresonanzaufnahmen, noch die krankheitsspezifischen Blutmarker überein. Alle Anzeichen der Krankheit waren verschwunden. Die Ärztin ließ aber nicht locker: „Aber tut Ihnen denn nichts weh?“ „Nichts“, sagte Montse, traute sich aber nicht zugleich zu offenbaren, was sich vergangenen Sommer in Garabandal zugetragen hatte. „Daraufhin schrieb die Ärztin in ihren Bericht –ich habe noch alle Dokumente-, «Spondylitis ankylosans in Remission und ohne feststellbare Krankheitsaktivität». Sie sagte zu mir, wörtlich: «Das ist materiell und wissenschaftlich unmöglich». Es kann einem ab und an etwas besser gehen. Aber «in Remission und ohne feststellbare Krankheitsaktivität» bei einer Spondylitis? Nein! Eindeutig, nicht. Es ist eine unheilbare und degenerative Krankheit. Aus diesem Grund musste sie das in ihren Bericht vermerken. Die Ärztin war eine seriöse Person und wollte mich nicht gehen lassen, bevor sie feststellen konnte, was mit mir geschehen war. Ich fragte sie: „Also, was ist los, bin ich gesund? Ist diese Krankheit nicht mehr da?“ „Nein!“ Sie nahm einen grünen Textmarker und unterstrich «Spondylitis ankylosans in Remission und ohne feststellbare Krankheitsaktivität». Sie gab mir das Attest und ich verabschiedete mich: „Guten Tag!“ Ich verließ die Praxis und bin bis heute nie wieder dort gewesen“.

Montse bewahrt alle medizinischen Unterlagen auf, einschließlich des Attests, auf dem die Ärztin ihre Fassungslosigkeit in Form der wiedersprüchlichen Diagnose in gelb-grün vermerkt hatte: „seronegative HLA-B27+ Spondyloarthritis ohne feststellbare Krankheitsaktivität (in Remission)“