PRIESTER DANK GARABANDAL

Dieser junge Priester war noch nie in San Sebastián de Garabandal. Die Lektüre eines Buches, in dem er die dortigen Ereignisse detailliert nachvollziehen konnte, führte ihn in eine Beziehung und in eine Erfahrung der Gottesmutter, die ihn dazu veranlasste, seine Berufung zum Priestertum zu entdecken und anzunehmen.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf www.garabandal.it veröffentlicht

Obwohl ich noch nie in San Sebastián de Garabandal war, kann ich sagen, dass die Jungfrau Maria durch die Ereignisse, die dort vor mehr als 50 Jahren stattfanden, mein Herz berührt hat, um es dem Herrn zuzuwenden.
Ich hatte den Ruf des Herrn von Kindheit und Jugend an gespürt, aber es war erst später, als der Herr mich vom Pferd stieß, mir den Wunsch mich bei Ihm zu haben zeigte und mich veranlasste, den Schritt zu wagen und mich der Möglichkeit zu stellen, dass der Herr mich zum Priestertum berief… Wie es schließlich geschah.

Die Situation erfolgte dermaßen: Ich beendete mein Studium in einer Stadt in Nordspanien. Ich hatte angefangen, ein Mädchen zu treffen, das ich auf einer Pilgerreise nach Lourdes getroffen hatte. Diese Beziehung schien ihr und mir der Wille des Herr durch die Mittlung Marias zu sein. Ich hatte zuvor Glaunenszweifel erlebt, und die Beziehung mit diesem Mädchen stellte sich als ein wichtiges Mittel heraus um mein Vertrauen in den Herrn zu stärken.

Es geschah dass, sie mir im Sommer, als wir uns trafen, ein Buch über Garabandal von Pater Pesquera mit dem Titel „Se fue con prisas a la montaña“ (Sie eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa) hinterließ. Ich fing an, es zu lesen, und von Beginn an hatte ich das Bedürfnis, den Rosenkranz langsam, kniend und mit meinem Herzen zu beten, und mein Leben in die Hände der Jungfrau zu legen. Dies wurde zu einer täglichen Notwendigkeit, die dazu führte, die Jungfrau Maria zu fragen, was der Wille ihres Sohnes für mein Leben war. Auf diese Weise konnte ich erkennen, wie der Herr mich für immer zum Priestertum berufen hatte und dass diese Intuition ein Vertrauenvorschuss verdiente.

Kurze Zeit später betrat ich das Priesterseminar und bin heute Priester. Ich kann zurecht behaupten, dass ich der Jungfrau meine Berufung schulde, seitdem ich in all den Jahren -in der Berufungsunterscheidung und in meinem priesterlichen Leben- immer mit ihrer mütterlichen Hilfe gezählt habe.